Bali – Komodo 2011
24. Juni 2011 · Keine Kommentare
verfasst von Martina
Der wiederholte Flug mit der Singapore Airline, zum ersten Mal mit dem neuen A380, stellt uns mehr als zufrieden – da wird Dienstleistung zelebriert.
Nach etwas mehr als 18 Stunden nach dem Start in Zürich und einem Zwischenstopp in Singapore reisen wir schnell und unproblematisch in Bali ein. Nehmen einen tiefen Zug indonesischer Luft und entledigen uns umgehend der überflüssigen, warmen Jacken und langen Hosen. Beim Ausgang wartet der nette Angestellte der Autoverleihfirma Amertha auf uns, der uns nach Seminyak fährt. Denn dort werden wir wohnen, in der wunderschönen Villa von Bekannten, ganz in der Nähe des Bali Deli. Zum „Inventar“ gehört auch die anschmiegsame Katze „Pucci“ und Ketut, die süsse Haus-Maid! Ab sofort wird wieder indonesisch geplaudert – das Büchlein „Kauderwelsch Indonesisch“ wird mein ständiger Begleiter
Ketut kommt jeden Morgen um kurz nach 8 Uhr mit ihrem Mofa angebraust, im Gepäck hat sie Eier für Danis Ommelett und frische Früchte für mich. Auch die Wäsche erledigt sie für uns. Am liebsten würde ich sie ja mit nach Hause nehmen…..
Der Süden von Bali ist Neuland für uns, bisher kennen wir nur den Norden und das Zentrum der indonesischen Ferien-Insel. Um es vorwegzunehmen – es ist keine Liebe auf den ersten Blick, in den kommenden Tagen entwickelt sich höchstens zarte Zuneigung. Denn der Verkehr rund um die balinesische Hauptstadt Denpasar ist absolut verheerend (ob jemand weiss, wie viele Roller täglich auf den Strassen unterwegs sind??) und der Lärm / Gestank entsprechend gross. Ich war übrigens stolz wie Oskar auf meinen Liebsten! Chapeau, wie er während einer Woche den Toyota Avenza souverän und unfallfrei durch das Chaos gelenkt hat!
Kuta hätten wir uns gerne erspart, wenn da nicht der Zigarrenladen T.N.T. Shop (TOP-TIP Forum
) gewesen wäre und Daniel ja unbedingt auf der Tauchsafari Rauchkringel blasen wollte…. Der Shop mit indonesischem Sortiment und guter Beratung ist nicht ganz einfach zu finden, befindet sich etwas zurückversetzt in einer Nebenstrasse, gleich hinter einem bayrischen Restaurant.
Natürlich gibt es auch Positives aus der südlichen Ecke Balis zu erwähnen!
Man kann in Seminyak vorzüglich speisen! Empfehlungen habe ich die Folgenden mitgebracht:
- Das DELI BALI, auch mit einem guten Sortiment an (teuren) Lebensmitteln, für uns dank der kurzen Gehdistanz sehr willkommen.
- Das CAFE DEGAN (koloniales Ambiente mit netter Bedienung, ich bekam dort den besten Fisch auf unserer 4-wöchigen
Indonesienreise vorgesetzt) - Das THE BREEZE im The Samaya Resort! Alleine die Atmosphäre des Speisens direkt am Strand, unter freiem Himmel mit Lampionschein und Meeresrauschen versetzte uns beinahe in einen kleinen Rausch. Einziges kleines Manko: die Speisekarte mit lokalen Spezialitäten erschöpft sich nach dem dritten Besuch.
- Gäbe es im CHANDI nicht einen unverschämten, aufgeblasenen (Empfangs)-Kellner, würden wir diese Lokal ebenfalls gerne positiv erwähnen.
- Ein Abend in einem der FOODSTALLS in Jimbaran gehört wohl einfach dazu – sehr touristisch zwar, aber nett.
Das Hinterland bietet zauberhafte und vor allem ruhige Ecken. Eine unserer Touren führt uns über Tabanan hoch Richtung Dschungel von Batukau. Dort, am Ende der Strasse, inmitten des Waldes steht der für uns schönste Tempel Bali’s – der Pura Luhur Batukau. Bei beiden Besuchen sind wir praktisch alleine und können die Anlage in völliger Ruhe geniessen. Die Luft dort oben ist so herrlich frisch und rein. Mit dem Auto fahren wir anschliessend weiter nach Wangaya Gede und entlang der Reisefelder bis nach Jatiluwih (mit Wegzoll
). Die Route führt uns via Bedugul, vorbei an 3 Seen hinunter nach Munduk. Wir besichtigen die Reisterrassen bei Blimbing und fahren via Antosari und Kerabitan zurück nach Seminyak.
Der Tempel Pura Taman Ayun in Mengwi wird von vielen Reiseveranstalter und Tourbussen angefahren – entsprechend gross ist der Andrang an Touristen. Ich staune, dass es trotz entsprechender Berichte und Bitten immer noch Besucher gibt, die heilige Orte ganz selbstverständlich in sehr offenherziger Kleidung besuchen.
Leider ist der Wassergraben, welcher um die Tempelanlage führt, ausgetrocknet und somit halt auch ohne die blühenden Seerosen. Aber die vielen mehrstöckigen Pagoden sind einen Besuch wert.
Für das Eintauchen auf Bali entscheiden wir uns für die französisch-balinesische Basis von Atlantis International in Sanur.
Mit dem basiseigenen Auto geht’s mehrere Stunden bis nach Amed. Ein lustiger Umstand, denn dieses Fischerdörfchen wird in ein paar Wochen die letzte Station unserer Indonesienreise sein. Mit dem unaufgeregten Guide Depu erleben wir zwei relaxte Tauchgänge.
Tags darauf geht’s mit dem Speedboat der Basis rüber nach Nusa Lembongan. Der Juni ist definitiv keine Mola-Mola-Saison, daher rechnen wir nicht im Traum mit einer Begegnung. Doch das scheinbar Unmögliche trifft ein und natürlich hat Daniel auch dieses Mal die Kamera leider wieder nicht dabei!
Am 5. Juni packen wir unsere Siebensachen und gehen mit unseren Freunden und einem gemeinsamen Bekannten in Benoa an Bord des Tauchschiffs „MERMAID II“, einer 28 Meter langen Stahljacht unter indonesischer Flagge. 15 Taucher finden sehr komfortabel Platz. Die
10-tägige Tauchsafari führt uns an Lombok vorbei, via Mojo-, Satonda-, Sangeang-Islands weiter nach Gili Banta, Gili Lawa Laut und zum Komodo Nationalpark.
Unter Tauchern gilt diese Region zu den besten Tauchgebieten weltweit und entsprechend gespannt sind wir. Was wir während der knapp 30 Tauchgängen erleben, übersteigt die Vorstellung aber bei weitem! Dank des Schutzes und der Abgelegenheit dieser Region (ein
Hinkommen ist nur mit Liveaboard möglich) sowie der tiefen Wassertemperaturen sind die Riffe in einer sehr guten Verfassung und die Biodiversität ist unglaublich. Der für uns schönste Tauchplatz ist Crystal Rock (ohne Strömung) und die abenteuerlichsten Tauchgänge erleben wir beim Manta Point. Bisweilen tauchen wir mit mehr als 12 Mantas. Allerdings fordert uns die starke Strömung alles ab. Trotz eingehaktem Riffhaken wirble ich wie ein Blatt im Wind durch die Unterwasserwelt. Der Umstand, keinen der Tauchplätze mit Tauchern anderer Liveaboards teilen zu müssen ist genial.
An Bord herrscht zwar eine professionelle, aber auch entspannte, fröhliche Atmosphäre. PJ, unser Tauchguide und Chef an Bord ist zwar unter Wasser mehr mit filmen beschäftigt, das stört uns aber überhaupt nicht – im Gegenteil, wir geniessen die „Selbstständigkeit“ und die Freiheit sehr.
Besonders die Bootscrew ist enorm hilfsbereit – ich kann an einer Hand abzählen, wie oft ich mir im Zodiac die Flossen selbst anziehen musste…. Wenn wir nach den Tauchgängen an Bord zurückkommen und ich mich im kalten Wind des bereits wieder fahrenden Schiffes
frierend aus dem Tauchanzug schäle, stand schon einer der Guides mit einem angewärmten (!) Badetuch hinter mir und wickelte mich ein! Ein Highlight ist die ausgezeichnete Küche an Bord! Beinahe unglaublich, was der thailändische Koch in seinem winzigen Kabäuschen zaubert. Legendär ist seine Tom Kha Gai Suppe, angereichert mit viel scharfem Nam Prik – Nam Pla
Auch über Wasser vermag die Landschaft zu begeistern. Die vulkanischen Inseln sind von einer eigenartigen und nicht vergleichbaren Schönheit, sehr grün und schroff. Ein Highlight ist der Komodo National Park! Drei Park-Rancher führen uns während knapp 2 Stunden durch den Park, zeigen uns Hirsche, Wildschweine, Kakadus und Adler. Als wir schon fast nicht mehr dran glauben, treffen wir doch noch auf die urzeitlichen Fossile, welche dieser Gegend ihren Namen gaben, die Komodo-Warane. Diese Urzeittiere sind hässlich, massig und trotz der etwas schwerfälligen Gestalt entsetzlich schnell!
Wir legen bei einem moslimischen Dorf an und besuchen die inseleigene Schule. Die halbwüchsigen Kids, alle in Schuluniform, posieren und schäkern wie unsere Jugend, da ist überhaupt kein Unterschied fest zu stellen.
Auf der Insel Mojo liegt ein heiliger Süsswasser-See. Die Geschichte besagt, dass Wünsche in Erfüllung gehen, wenn man Muscheln oder Korallenstücke an Bäume hängt. Das lassen wir uns natürlich alle nicht entgehen und hängen ganz flink Wunschstücken an die Äste.
Die 10 Tage gehen leider viel zu schnell vorbei und nach einer sehr stürmischen Nachtfahrt legt die Mermaid am frühen Morgen des 15. Juni wieder im Hafen von Benoa an. Es heisst Abschied nehmen von der tollen Crew und den anderen Mitreisenden.
Im Gegensatz zu Einigen müssen wir Bali aber (noch) nicht verlassen – auf uns wartet der Transfer ins Surya Shanti Resort in Sidemen. Nach einer ca. 2 stündigen Fahrt, zum Teil durch recht unwegsames Gelände, landen wir im Paradies! Die Villen dieses einmaligen Resorts kleben wie Schwalbennester inmitten von Reis- und Gemüsefelder am Hang. Wir können uns kaum sattsehen an der wunderschönen Natur und der Farbenpracht. Wir werden aufs Herzlichste willkommen geheissen und als erstes verwöhnen uns die 2 Damen des SPA mit einer wohltuenden Fussmassage. Dann heisst es die Unterkunft für die nächsten Tage beziehen. Jede der 3 Villen punktet durch individuelle Einrichtung, einen grandiosen Ausblick und ein aussergewöhliches Bad. Die folgenden Tage geniessen wir den Pool, kommen zum lesen, besuchen mit dem Koch den Markt und lernen unter seiner fachkundiger Leitung die balinesische Küche kennen. Er nimmt uns mit zu sich nach Hause und macht uns mit seiner webenden Mutter bekannt. Die alte Dame ist 80 Jahre alt und benötigt für ihre Arbeit keine Brille!!! Von einem seiner Kollegen lernen wir die Bedeutung des Balinese Calender kennen. Als einmalig wird uns wohl die Wanderung durch die Reis- und Gemüsefelder rund um Sidemen in Erinnerung bleiben. Uns dünkt, dass hier die Zeit noch sehr viel langsamer und entspannter geht.
Je nach Wunsch schleppt das zuvorkommende Hotelpersonal das Essen zu unseren Villen hoch oder wir steigen herab und speisen im offenen Restaurant. Die indonesichen Gerichte schmecken vorzüglich und auch Weine (Weiss- oder Roséwein von Hatten) bietet das Hotel an. Zum Frühstück stellt sich der Koch jeweils an die Bratpfanne und zaubert Omeletts oder Eier in allen möglichen Varianten. Zu
unserer Zeit ist das Hotel nur teilweise belegt, so dass wir auch im hoteleigenen Spa immer einen Termin bekommen. Ganz besonders der stets fröhliche und total symphatische Gede ist uns in diesen Tagen ans Herz gewachsen. Er will unbedingt Schweizerdeutsch lernen und hilft uns im Gegenzug bei der richtigen indonesichen Aussprache. Nach 4 Tagen packen wir mit schwerem Herzen unsere
Siebensachen zusammen – unsere Freunde treten die Heimreise an, wir fahren weiter nach Amed. Nach etwa 1 Stunde Autofahrt geht gar plötzlich gar nichts – wir sind mitten in eine Beerdigungsprozession hineingeraten. Aber entgegen europäischen Sitten hupt hier keines der vielen Autos, alle bleiben völlig ruhig – bei uns undenkbar!
In Amed haben wir von zu Hause via Mail bei Blue Moon Villas angefragt und anhand der Empfehlungen und Fotos das „Blue Moon Penthouse“ gebucht. Die Anlage liegt praktisch am hintersten Zipfel des Fischerdorfes, hoch über dem Meer. Die Begrüssung ist nett und der Begrüssungssaft in der mittäglichen Hitze sehr willkommen. Entgegen dem Eindruck auf den Fotos ist ist die Anlage sehr eng
gebaut und im „Penthouse“ überkommt mich ein Gefühl der Beklemmnis. Ich lasse den Koffer ungeöffnet liegen und gehe wieder zur Reception, Alternativen erfragen – und tatsächlich, die gibt es und was für eine! Denn auf der anderen Strassenseite liegt das Blue Angel. Ein neues Haus, nur 3 Zimmer, mit einem eigenen Pool und einer traumhaften Aussicht direkt aufs Meer! Das Penthouse ist frei,
wenn auch nur für 3 Nächte – aber besser als nichts. Wir zögern keine Sekunde und greifen zu und ein weiteres Mal müssen die Koffer huckepack genommen werden. Für die Erkundung der uns noch unbekannten Ostseite der Insel mieten wir uns ein Moped. Wann immer sich die Möglichkeit bei den Ausflügen ergibt, halten wir bei einem der zahlreichen Reisfelder an. Nach einem Besuch in Amlapura besuchen wir noch vor dem grossen Touristenansturm den Wasserpalast von Tirtagangga. Ein Balinese führt uns herum und erklärt uns sehr eindrücklich und gegen einen kleinen Obolus die Geschichte dieses Palastes des letzten balinesischen Königs.
Ein Fischer nimmt uns am Abend auf seinem für die Region von Amed typischen Segelboot mit. Leider ist sein Ruder defekt und anstatt zu segeln ist er nur am motoren
Auf einem unserer Ausflüge kommen wir beim Palm Garden Resort vorbei. Dieses direkt am Meer gelegene, neue und wunderschöne Resort wird von den Schweizer Auswanderern Anni Kuhn und Orlando Stamm geführt. Nach kurzer Zeit sitzen wir mit den Beiden an einem Tisch und verbringen bestimmt 2 Stunden in angeregter Diskussion. Spannend zu hören, mit welchen Widrigkeiten die beiden, positiv eingestellten Mittfünfziger zu kämpfen haben – können kaum glauben, was die Beiden schon für Touristen in ihrer Anlage beherbergten und sind erstaunt, dass Anni und Orlando sich nicht am Endziel fühlen. Von Anni bekomme ich auch den Tip einer besonders schönen Silberwerkstätte, welche sich in der Nähe von Tirtagangga befindet. Allerdings soll die Zufahrtsstrasse in einem schlechten Zustand sein. Noch ahne ich nicht, wie mir diese Strasse Probleme bereiten wird….
Tags darauf schwingen wir uns nach dem feinen Frühstück aufs Moped und fahren gegen Westen. In der Nähe des Dorfes Culik stoppen uns schöne Gamelan-Klänge. Flink holen wir die Sarongs aus dem Rucksack und binden sie um. In einem der Tempel wird gefeiert, die Dorfbewohner sind schön gekleidet, die typisch balinesischen Schirme sind aufgespannt und meterhohe Opfergaben mit Früchten, Poulets, Gemüse und Blumen stehen bereit. Ein netter Priester winkt uns zu sich und lädt uns ein, dabei zu sein. Uns wird Tee und Konfekt angeboten und klar dürfen wir Fotos schiessen. Wir tauschen Informationen aus, ich in meinem holprigen indonesisch, und danach machen wir uns auf die Weiterfahrt. Kurz vor Tirtagangga verlassen wir die asphaltierte Hauptstrasse. Mit viel Respekt und
viel zu wenig Tempo versuche ich, die steile Schotter-, und Dreckpiste zu meistern. Doch das Unvermeidliche tritt ein, ich falle mitsamt dem Mofa um. Sofort laufen Leute heran und helfen mir und dem fahrbaren Untersatz auf die Beine. Ich bin von oben bis unten mit einer Staub- und Dreckschicht überzogen. Im nahe gelegenen Flusslauf wasche ich notdürftig meine aufgeschlagenen und blutenden Knie und Hände. Zum Glück ist es bis zur Silberschmiede nicht mehr weit und dort werde ich mit teuflisch brennendem Jod und Pflaster verarztet. So kann ich sehr vorsichtig die Heimfahrt in Angriff nehmen – natürlich auch mit wunderschönem Silberschmuck. Wieder zu Hause wird sich die gut verheilte Wunde doch noch entzünden und einen Arztbesuch nötig machen…. Das balinesische Abendessen nehmen wir bei Komang John ein, die Küche ist das Highlight der Hotelanlage.
Anderntags schwingen wir uns schon in aller Frühe auf den Sattel und fahren wieder Richtung Amplapura. Auf der gestrigen Fahrt haben wir besonders schöne Reisfelder entdeckt – die wollen wir unbedingt noch fotografieren. Wir parkieren unsere Mofas auf der Strasse und laufen bestimmt 2 Stunden durch das satte Grün der Reisfelder. Die Reisbauer freuen sich über unseren Besuch und die mitgebrachten Zigaretten. Viel zu schnell rückt der letzte Ferientag heran und wir müssen schweren Herzens unsere Siebensachen zusammenpacken. Komang John verwöhnt uns ein letztes Mal mit einem indonesichen Mittagessen, dann werden wir vom Fahrer abgeholt und nach etwas mehr als drei Stunden checken wir am Flughafen von Denpasar ein. Dieses Mal waren wir vorbildllich – die Gepäckwaage zeigt exakt das tolierte Gewicht. Die Zeit bis zum einsteigen geniessen wir japanisches Sushi und da Daniel dieses Mal alle nötigen Passunterlagen dabei hat, gibt’s kein indonesisches Herzschlagfinish mehr, wie im Vorjahr in Manado :-)
So hebt der Flieger mit uns an Bord pünktlich um 18 Uhr ab Richtung Singapore.
→ Keine KommentareTags: Reiseberichte
Florida 2010
17. Juni 2010 · Keine Kommentare
Vier Freunde zwei Wochen in Florida unterwegs
verfasst von Martina
1. Juni 2010: Nach einem guten Flug landen wir pünktlich um 17.30 in Miami. Die Einreise in die USA gestaltet sich problemlos, keine Wartezeit und freundliche Immigrations-Beamte. Bereits ½ Stunde später befinden wir uns auf dem Weg zu Alamo. Da kein Eco-Auto mehr auf dem PP steht, sollen wir uns bei den SUV’s bedienen, meint der Angestellte. Nichts lieber als das – wir wählen einen Hyundai Santa Fe und einen Jeep, beide noch in strahlendem Weiss. Fahrt nach Miami Beach zum Hotel Nassau Suites. Saubere, zweckmässig eingerichtete Zimmer mit grosszügigen Küchenzeilen. Geniessen im „Finnigans“ am Ocean Drive ein Bier und ein Sandwich. Graziella und Heinz benötigen anschliessend den Portier mit einer Eisenzange aus der Werkzeugkiste – sie bringen das Sicherheitsschloss am Koffer nicht auf.
2. Juni 2010: Konnten in der Nacht kaum ein Auge schliessen. Ein deutsches Paar klärt uns später auf, dass der ohrenbetäubende Lärm über uns auf die letzten Auswüchse des Memorial Day zurückzuführen sei (schwarze Rapper ziehen Tag und Nacht einem Saubannerzug gleich durch die Strassen). Wir sitzen also bereits um sechs Uhr bei einem Frühstück im nahegelegenen Deli. Nach der Rückkehr ins Hotel machen wir uns zu viert auf, das Quartier zu besichtigen. Anschliessend fahren wir an die Bayside Marketplace. Nach der Rückkehr ins Hotel checken wir aus und nehmen die Fahrt nach Key Largo unter die Räder. Zeitweise begleitet uns sinnflutartiger Regen. Nach 2 Stunden Fahrt Ankunft im Island Bay Resort, wo wir durch die Besitzer Carole und Mike freundlich empfangen werden. Wir sind begeistert, eine durch Bäume und Blumen etwas versteckte, reizende Anlage mit liebevoll eingerichteten Bungis. Die Kühlschränke müssen gefüllt werden, kaufen im nahegelegenen Supermarkt Winn Dixie ein, gutes Sortiment. Vereinbaren bei den Conch-Divers für den Freitag zwei Tauchgänge zu den Wracks.
Mit der eingekauften Holzkohle grillieren wir anschliessend standesgemäss XXL-Steaks.
3. Juni 2010: Dani ist krank, der Kreislauf spielt verrückt – tauchen wird abgesagt. Nur zu Dritt fahren wir Richtung Islamorada ins 20km entfernte Sandale Outlet. Geniessen anschliessend die Ruhe der Anlage. Abends brechen wir auf, ins nahegelegene Brazilian Steakhouse. 16 verschiedene Steaks werden an Spiessen serviert, dazu ein grosses Salat- und Gemüsebuffet, sehr lecker.
4. Juni 2010: frühe Abfahrt nach Key West. Kaffeehalt in Leigh Ann‘s Coffeehouse in Marathon. Der geplante Stopp im Bahia State Park entfällt –das Seegras stinkt zu erbärmlich. Es ist so heiss wie sonst im August, sagt man uns in einer Bar in Key West! Bummeln die Duval Street entlang. Für die Besichtigung des Hemingway-House verlangen sie 12 Dollar, wir verzichten dankend. Das badewannenwarme Wasser bringt keine Abkühlung. Stopp und Grosseinkauf im World of Sports in Islamorada. Geniessen anschliessend in der Marina von Islamorada ein feines Nachtessen. Für den Sonnenuntergang verschieben wir uns anschliessend ein paar Meter nach vorne ans Meer – sitzen die Fotoapparate im Anschlag auf einem Holzsteg, lassen unsere Füsse ins Wasser baumeln, als direkt unter uns ein ca. 1,5 Meter langer grauer Hai vorbei schwimmt!!!!! So schnell habe ich Graziella noch nie aufspringen sehen – Heinz schiesst geistesgegenwärtig ein Foto des Ammenhais.
5. Juni 2010: Genau im Moment, wo Graziella mit einem Frühstückstablett aus der Türe ihres Bungis treten will – ich halte ihr von aussen die Türe auf- schleicht eine lange schwarze Schlange dem Bungi entlang, genau zwischen meinen Beinen durch. Graziella erschreckt zu Tode und schreit auf. Die Männer stehen wie angewurzelt daneben. Wir atmen tief durch, ich setzte mich hin und dann trinken wir auf den Schreck einen starken Kaffee…..
Um 12 Uhr treffen wir uns bei der deutschen Tauchschule in Key Largo mit Garl. Mit ihm wollen wir in die Everglades, Alligatoren und Haie treffen. Nach einer Stunde Fahrt heisst es Tauchboots fassen. Wenn möglich beim Anziehen nicht auf die Feuerameisen treten, warnt Garl noch – da habe ich es schon geschafft. Die Viecher brennen höllisch! Dann geht’s unter der Leitung von Garl los – durch Matsch und Schlamm direkt ins Dickicht, denn wir besuchen die Alligatoren in ihrem Zuhause. Das Hole, welches sich unseren Blicken kurz darauf öffnet, sieht aus wie ein Märchenwald. Wir sehen 4 Alligatoren, zwei giftige Catmouth, eine ungiftige schwarze und grüne Wasserschlange und einen schönen Uhu. Zeitweise waten wir bis zu den Hüften im Wasser und haben keine Ahnung, was alles um uns rum schwimmt oder läuft…. Mit den Kajaks geht’s danach durch die Mangroven (Süsswasser). Wir stören einen bestimmt 4-5 Meter grossen Alligator, der an Land ein Sonnenbad nimmt. Er steht auf und kommt flink direkt auf unser Kajak zu. Zum Glück taucht er unter und ist weg. Mein Herz schlägt etwas schneller! Nach einer weiteren kurzen Autofahrt geht’s mit den Kajaks aufs Meer – wir sehen bestimmt 10 Haie, zum Teil drehen sie erst bei unsrem Boot ab. Einer rast unter Heinz und Graziellas Kajak durch – es habe kräftig gerumpelt! Auch 2 Manatees sehen wir! Völlig verstochen aber glücklich kehren wir um 21 Uhr zurück, diesen Ausflug werden wir nie vergessen.
6. Juni 2010: Brechen früh auf, unsere nächste Destination wartet. Packen das Auto, verabschieden uns bei Mike und geniessen in Harriet’s Restaurant ein typisch amerikanisches Frühstück. Zwischenhalt in Fort Myers, Besuch der Shell Factory – naja. Treffen am frühen Abend in Anna Maria Island ein, diese süsse Insel erinnert uns an ein grosses Puppenhaus. Beziehen unsere tolle Villa mit eigenem Pool. Geniessen ein feines Nachtessen im Sign oft he Mermaid und fallen gegen Mitternacht müde ins Bett.
7. Juni 2010: beim joggen am Strand treffe ich die „Seaturtle Police“, eine ältere Volunteerin die mir alles über die momentan eiablegenden Schildkröten erzählt. Anschliessend kleiner Einkauf im inseleigenen Deli. Nach dem Frühstück gehen wir an den Strand. Dani wirft sich in die Fluten, um mir die heissersehnten Sanddollars zu bringen. Hüpfen zu Hause in den Pool, bevor es zur Inselerkundung geht. Laufen aufs Pier und freuen uns an den vielen Seevögeln und den Delphinen, die draussen ihren Bahnen ziehen. Einkaufen im Publix – der hauseigene Gas-Grill wird mit riesen Steaks eingeweiht!
8. Juni 2010: Das wunderschöne Morgenlicht nützen auch Modefotografen auf der Sandbank an der Northshore – wir schauen dem Spektakel zu. Fahren anschliessend mit einem Auto nach Sarasota und parkieren kurz vor dem Mittag am St. Armands Circle. Erstes Powershopping im Crazy Short Store. Weiterfahrt nach St. Petersburg, finden das Pier nicht mehr das uns vor zwei Jahren so gefallen hat. Schauen uns den Strand an und geniessen an der Poolbar des Don Caesar einen Lunch. Weiterfahrt nach Tampa, wollen ins Florida Aquarium. Doch dieses schliesst bereits um 17 Uhr. Beschliessen den Besuch anderntags nachzuholen und fahren weiter ins Ybor Center. Mich dünkt, das Quartier hat schon bessere Tage gesehen. Das Nachtessen geniessen wir im ersten Stock auf der Terrasse des „Hemingways Retreat“ am St. Armands Circle in Sarasota. Fahren via Longboat Key zurück.
9. Juni 2010: Fahrt nach Tampa – Besuch des Florida Aquarium inkl. Bootsfahrt zu den wilden Delphinen in der Tampa Bay. Geniessen die Fahrt, besonders der Fahrtwind bei diesen Temperaturen tut gut. Bei der Rückfahrt kommen die Delphine nahe ans Boot heran. Das Aquarium gefällt uns gut, inklusive Streicheln eines Alligator-Baby’s und einer Schlange. Weiterfahrt nach Ellenton – ins Prime-Outlet. Wenige Besucher, schöne Geschäfte und ein durchwegs tolles Angebot. Die Kreditkarte glüht und die Taschen füllen sich. Um 21 Uhr sind wir fertig und wollen im nahegelegenen Crabhouse etwas essen – aber alle Restaurants haben um diese Zeit schon geschlossen! Müssen mit einem kleinen Imbiss bei Mac Donalds vorliebnehmen. Tuts auch.
Zuhause essen wir die Reste im Kühlschrank und packen unsere Siebensachen zusammen.
10. Juni 2010: mit schwerem Herzen heisst es Abschied nehmen, von Anna Maria Island und der tollen Villa. Graziella und ich wären gerne noch geblieben. Nach einem Frühstück im einzigartigen Ginny’s & Jane E’S fahren wir auf direktem Weg nach Orlando – haben im Hilton Grand Vacation Suites Hotel Zimmer reserviert. Sind beim Anblick der Anlage begeistert, sehr sauber – schön bepflanzt und mit einem grossen See in der Mitte der grosszügigen Anlage im italienischen Style. Freundlicher Empfang. Die Einladung an einem der kommenden Tage an einer 90-minütigen Präsentation teilzunehmen und dafür verbilligte Eintritt-Tickets für Universal Studios zu bekommen, lehnen wir dankend ab. Daniel recherchiert – dieses Hilton-Hotel ist ein Time-Share-Hotel und daher auf der Suche nach Investoren. Richten uns anschliessend im Tower sechs, Villa Tomaso ein, die Zimmer erscheinen uns recht dunkel, aber sauber und ordentlich eingerichtet. Fahren ins Universal Studio, entschliessen uns für 4-Tages-Pässe für die Universal Studios und Island of Adventure und nutzen die Gunst der Stunde für den ersten Eintritt. Geniessen „Terminator“ und „Shreck“, „Twister“ und „Jaws“. Der Park schliesst und wir haben Hunger. Im Outback Restaurant gleich beim Hilton Hotel warten Dutzende auf einen Tisch im inneren, klimatisierten Teil des Lokals – wir wünschen draussen zu speisen und bekommen gleich einen Tisch. Ein Umstand, der uns immer wieder überrascht und belustigt. Bei uns ist es genau umgekehrt. Das Essen ist fein – die Portionen wie immer unmöglich gross.
11. Juni 2010: Wie jeden Tag empfängt uns strahlender Sonnenschein und warme Temperaturen. Nach dem Frühstück und den Joggingrunden um den See frühstücken wir im Perkins. Das Premium Outlet ist nur durch eine Gittertüre vom Hotel getrennt – dieser Umstand der Nähe muss ausprobiert werden. Nach einem ersten Probeeinkauf fahren wir erneut ins Universal Studio und von dort ins Island of Adventure. Geniessen die abenteuerliche Achterbahn „Incredible Hulk“ (Graziella mit geschlossenen Augen), „River Adventure“ und lachen Tränen in der Toon Lagoon. Bis auf die Unterhosen nass geht’s anschliessend zurück ins Hotel. Graziella und Heinz essen nochmals im Outback Steakhouse. Uns zieht‘s ins japanische Restaurant Kobé (ein japanischer Koch bereitet die Speisen direkt am Tisch). Obwohl die Uhr bereits nach 23 Uhr zeigt, als wir das Restaurant verlassen, fahren wir noch ins Corona Outlet – Dani deckt sich mit feinen Cigarren ein.
12. Juni 2010: Fahren früh los Richtung Kennedy Space Center. Nach dem Film „Hubble 3D“ im Imax Theater geht’s mit dem Bus auf die Fahrt über das Gelände. Sehen unterwegs auch eine Horde Wildschweine und grosse Adlerneste. Eindrückliche Ausstellung, wir sind Teil einer grossartigen Geschichte. Wie überall hat es auch hier wenig Leute – vielleicht auch darum, weil es ein überaus heisser Tag war. Nach der Rückkehr im Hotel schmeissen wir uns unter die Dusche. Dani und ich wollen ins Downtown Disney und dort im Virgin Music Store CD’s kaufen. Graziella und Heinz brauchen weitere Koffer und essen anschliessend chinesisch im Premium Outlet . Wir haben Pech, Virgin hat alle Läden in den USA geschlossen (Musicdownload). Downtown Disney hat sich unvorteilhaft verändert und viele Leute drängen sich. Wir machen kehrt und fahren an den International Drive. Rund um die Nummer 9101 ist ein neuer Restaurant und Geschäftekomplex entstanden – geniessen das beste Essen auf unserer Florida Reise im Club Libre, einem angesagten kubanischen Restaurant, sitzen natürlich draussen. Besuchen anschliessend gleich vis-à-vis BB Kings Music Club und erfreuen uns an einer tollen Liveband.
13. Juni 2010: Joggingrunden um den See und Frühstückseinkauf (Früchte und ein Beagle) im Publix. Nach dem Essen geht’s ein letztes Mal in den Universal Park. Schon morgens ist es heiss und wir schleichen dem Schatten nach. Nach Spiderman wollen wir uns die neue Attraktion The Wizards of Harry Potter anschauen. Schlechtes Timing für uns, denn diese angesagte Attraktion eröffnet offiziell erst am 18. Juni. Wir wollen uns das Schloss einfach mal anschauen und trauen unseren Augen nicht, als wir sehen, dass die neue 4-D Bahn bereits in Betrieb ist. Was für ein Hit, wir geniessen diesen halb realen und halb virtuellen Ride! Für das Highlight des Tages ist aber Simpsons Ride besorgt – wir vier sind alle restlos begeistert.
Die Wahl für das Abendessen fällt auf das Steakhouse „the Cuttlemans“, das im Reiseführer besonders gelobt wird. An der angegebenen Adresse finden wir aber nur einen Club – aber gleich über die Strasse schaut ein anders Steakhaus gut aus und tatsächlich, es mundet ausgezeichnet.
14. Juni 2010: Und wieder ziehen wir eine Station weiter! Nach dem unkomplizierten auschecken (per Telefon auf einen Beantworter gesprochen) begeben wir uns bereits kurz nach 9 Uhr auf die Weiterreise. Allerdings stehen jetzt in jedem Auto 4 prallgefüllte Koffer, zu Beginn der Reise waren‘s noch deren 2 ![]()
Um kurz nach 12 Uhr treffen wir in Lauderdale-by-the-Sea ein, im Blue Seas Courtyard haben wir zwei Zimmer gebucht. Das kleine Hotel im mexikanischen Stil hebt sich wohltuend gegen die grossen Hotelburgen ab. Ausser uns befindet sich noch ein englisches Paar in der Anlage. Wir sind sehr zufrieden mit der Unterkunft. Stellen schnell die Koffern ins Zimmer, schlüpfen in die Badeklammotten und springen zur Abkühlung in den Pool. Anschliessend geht’s an den nur durch eine Strasse getrennten langen Strand. Geniessen ein Bad im Atlantik und legen uns in den Schatten der Palmen. Am späten Nachmittag fahren wir nach Fort Lauderdale zum flanieren. Auch hier ist sehr wenig los. Shoppen im Lieblingsgeschäft Tommy Bahamas und kehren anschliessend im Café de Paris zum Dinner ein. Bekommen problemlos einen Tisch, natürlich draussen. Feines Essen, das aber seinen Preis hat. Im Rückweg kaufen wir noch das Nötigste im Publix ein und legen uns danach ins Bett.
15. Juni 2010: Unterdessen sind wir alleine in der Anlage. Nach einem kleinen Morgenessen am Pool, Beagle von Dunkin Donut und frisch gebrautem Kaffee, trennen sich unsere Wege. Graziella und Heinz zieht es nach Palm Beach und Boca Raton. Da ich noch immer auf der Suche nach den CD’s bin, fahren wir zuerst in die riesige Sawgrass Mill Mall. Und hier werde ich endlich fündig. Feiner Lunch in der Cheescake Factory. Fahren im Anschluss nach Juno Beach und besuchen das Loggerhead Marine Hospital. Ein engagierter Volunteer erzählt uns ausführlich vom Schicksal der in grossen Tanks gesund gepflegten Sea-Turtles. Ein ausserordentlich schmuckes Hospital, auch ohne Steuergelder-, sondern nur mit Spenden finanziert.
Laufen an den Strand hinunter und entdecken überall markierte Eiablagestellen der Meeresschildkröten. Die berühmte Worth Avenue in Palm Beach wird saniert – überall wird gebaut und viele der sündhaft teuren Geschäfte haben geschlossen. Wir entdecken kaum Besucher. In einem der zahlreichen hübschen Hinterhöfe nehmen wir in einem italienischen Restaurant Platz. Doch die blutrünstigen Moskitos lassen uns kaum Zeit, den Lunch zu geniessen. Palm Beach gefällt uns insgesamt besser als Fort Lauderdale –generell kann es aber die Ostküste in keiner Hinsicht mit der Westküste aufnehmen. Dem Meer entlang geht’s zurück nach Lauderdale by the Sea. Zusammen mit unseren Freunden geniessen wir das letzte Abendessen bei Sonnenuntergang in einem feinen Restaurant ganz in der Nähe des Pier.
16. Juni 2010: der letzte Tag in Florida ist angebrochen, wie die ganzen Tage über mit strahlendem Sonnenschein. Gegen einen kleinen Aufpreis können wir das Zimmer bis 16 Uhr behalten. Nach dem Packen geniessen wir die letzten Stunden mit relaxen, Fussball schauen (Schweiz gewinnt gegen Spanien), Zigarren einkaufen, fotografieren und am Pool liegen. Um 15 Uhr verlassen wir das Resort. Der Besitzer erachtet es nicht einmal als nötig, sich von uns zu verabschieden, wir denken uns unsere Sache. Die Rückgabe der Autos erfolgt problemlos und ohne Zeitverzögerung. Genau so unkompliziert wie die anschliessende Sicherheitskontrolle am Flughafen. Ein letzter amerikanischer Imbiss und um kurz nach 20 Uhr hebt der A330 der Swiss ab Richtung Zürich.
Um kurz nach 10 Uhr setzen die Räder am Flughafen in Zürich auf, bei notabene 15 Grad!
Fazit:
- Es war eine rundum gelungene Reise-alles klappte einwandfrei
- Alle gewählten Unterkünfte waren top, wobei das Haus in Anna Maria oben ausschwang
- Key Largo ist der strategisch beste Ort auf den Keys
- Key West und Lauderdale-by-the –Sea müssen wir nicht noch einmal sehen
- Der Ausflug mit Garl war das Highlight
- Die Westküste gefiel um Längen besser wie die Ostküste
- Anna Maria war das absolute Bijou
- Immer wieder Universal Studios und Island of Adventure
- Juni ist eine gute Reisezeit, warm – nur einmal Regen – kaum Besucher/Wartezeiten
- Überall gutes Essen, überall zu grosse Portionen
- Sehr freundliche, motivierte Leute an der Westküste
- Wieder problemlose Einreise, überall freundliche Beamte
