{"id":1139,"date":"2012-06-01T21:00:17","date_gmt":"2012-06-01T20:00:17","guid":{"rendered":"http:\/\/batsch.ch\/wordpress\/?p=1139"},"modified":"2019-03-17T00:39:21","modified_gmt":"2019-03-16T23:39:21","slug":"einmal-rund-herum-rugen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/batsch.ch\/wordpress\/einmal-rund-herum-rugen\/","title":{"rendered":"Einmal rund herum R\u00fcgen"},"content":{"rendered":"<h4>Tschudins auf R\u00fcgen und Hiddensee &#8211; mutig<br \/>\nvon Martina<\/h4>\n<p><strong>18. Mai 2012 Anreise nach Greifswald<\/strong><br \/>\nBereits um 4 Uhr in der Fr\u00fch reisst uns der Wecker mitten aus dem Tiefschlaf und dem warmen, weichen Bett. Denn schon um 6.25 Uhr startet unser Air-Berlin-Flieger mit Ziel Berlin.<br \/>\nP\u00fcnktlich landen wir in der deutschen Hauptstadt und sitzen kurz darauf im TXL-Expressbus zum Hauptbahnhof, wo wir unsere Gep\u00e4ckst\u00fccke im Schliessfach deponieren.<br \/>\nMit der U-Bahn fahren wir zum Wittenbergerplatz, wollen im KaDeWe fr\u00fchst\u00fccken \u2013 doch das Kaufhaus \u00f6ffnet erst um 10 Uhr. So setzen wir uns halt ins Caf\u00e9 nebenan und geniessen ein feines Zmorge. N\u00fctzen danach die Vorz\u00fcge der \u00d6V-Tageskarte und kurven durch die Grossstadt. Verweilen im uns bis dahin unbekannten Gebiet rund um die grosse und kleine Hamburgerstrasse und den grossen, ehemaligen j\u00fcdischen Friedhof. Dieser Stadtteil gef\u00e4llt uns ausnehmend gut.<br \/>\nUm 18.23 besteigen wir dann mit dem ganzen Gep\u00e4ck den ICE, Richtung Stralsund. Nach 2 \u00bd Stunden ist das Ziel, die Hansestadt Greifswald erreicht und wir lassen uns von einem Taxi an den Yachthafen fahren. Wir k\u00f6nnen die \u201eLightning\u201c, eine\u00a0Sun Odyssey 30i\u00a0bereits beziehen. Diese Segelyacht ist etwas kleiner und vor allem schmaler geschnitten wie die holl\u00e4ndische Katja vom vergangenen Jahr. Wir merken das vor allem an der Kaj\u00fcte\u2026 Im yachteigenen Restaurant bieten sie uns eine frische Fischsuppe an, weltmeisterlich und genau das, was ein Gfr\u00f6rli jetzt braucht! H\u00fcpfen um 23 Uhr in die Koje und sind sofort im Reich der Tr\u00e4ume, war auch ein langer Tag.<\/p>\n<p><strong>19. Mai 2012 von Greifswald nach Lauterbach &#8211; 23,2 sm<\/strong><br \/>\nWiesel\u2019s mehrmalige Toiletteng\u00e4nge in der Nacht und am fr\u00fchen Morgen wecken mich kurz nach 7 Uhr endg\u00fcltig \u2013 ja, ja, die Biere\u2026.<br \/>\nWas g\u00e4be ich jetzt f\u00fcr einen starken Kaffee \u2013 aber die Pantry ist (noch) g\u00e4hnend leer. Also raus und unter die Dusche, das macht munter. Nehmen anschliessend den ca. 10-min\u00fctigen Marsch ins Zentrum unter die F\u00fcsse und geniessen kurz darauf in einem der zahlreichen Caf\u00e9s unser Fr\u00fchst\u00fcck. Zur\u00fcck auf dem Schiff \u00fcberpr\u00fcfen wir das Inventar, Mobiliar und die Funktionalit\u00e4t der Ger\u00e4te. Die Art und Weise, wie genau der Vercharterter die \u00dcbergabe gestaltet, ist sehr professionell.<br \/>\nUm 12.20 Uhr starten wir die Motoren und das Abenteuer \u201eRund R\u00fcgen\u201c!<br \/>\nDas Ablegemann\u00f6ver klappt perfekt, unter Motor geht\u2019s rund 30 Minuten bis zur Klappbr\u00fccke von Greifswald-Wieck. Die \u00f6ffnet um genau 13 Uhr \u2013 willkommen Ostsee! Wir hissen Gross- und Vorsegel und steuern bei herrlichem Wetter und beinahe sommerlichen Temperaturen das erste Ziel \u201eLauterbach\u201c an. Das Anlegeman\u00f6ver im Yachthafen Lauterbach-Jaich klappt so-so-l\u00e0-l\u00e0. Unser Liegeplatz ist Sektor A, zwischen 15 und 16 :), Kosten pro Nacht in der NS sind Euro 12.00. Uns gef\u00e4llt die sch\u00f6ne, neue Anlage, besonders die modernen und grossen Familienduschen f\u00fcr uns Segler! Ein besonderer Eyecatcher sind die schwimmenden Holzferienh\u00e4user \u2013 sozusagen vom Bett ins Wasser. Nach dem einklarieren genehmigen wir uns ein St\u00f6rtebecker-Bier, er in Large, ich in Small. F\u00fcr das Abendessen geht\u2019s vorbei an der Bahnstation Lauterbach-Mole zum Stadthafen Lauterbach. Wir finden in der \u201eFischr\u00e4ucherei\u201c einen Tisch. Zur Vorspeise w\u00e4hlen wir \u201eR\u00fcgener Fischsuppe\u201c, als Hauptgang \u201eMatjes-Filet\u201c, lecker! Zur\u00fcck an Bord vertiefen wir uns in die Karten und die Wetterdaten \u2013 br\u00fchen einen Kaffee auf und kriechen bereits um 22 Uhr in die Federn.<\/p>\n<p><strong>20. Mai 2012 von Lauterbach nach Sassnitz &#8211; 44,9 sm<\/strong><br \/>\nWerden von Sonnenschein und strahlend blauem Himmel geweckt. Wir haben pr\u00e4chtig und lang geschlafen, denn es war die ganze Nacht \u00fcber mucksm\u00e4uschenstill. Flugs geht\u2019s unter die Dusche, anschliessend holen wir beim Hafenmeister die georderten 4 Br\u00f6tchen. Die werden uns als Reiseproviant dienen. Im nahegelegenen Restaurant geniessen wir ein ausgiebiges Fr\u00fchst\u00fcck und um kurz nach 11 Uhr legen wir ab, unser Ziel ist der nur 12 Seemeilen entfernte Hafen \u201eZickersee\u201c. Doch bereits auf der H\u00e4lfte der Strecke bleiben wir im Schlick stecken. Dani kann uns zwar v\u00f6llig problemlos mit Motorleistung befreien. Als es dann aber auf der Zufahrt, in der Fahrrinne!, ein zweites Mal passiert, hat der Capitano endg\u00fcltig genug von Zicker und wendet die Lightning. Wir beschliessen, Sassnitz anzulaufen \u2013 sei ja nicht sooo weit, meint der Kapit\u00e4n. Der Wind ist uns wohlgesonnen und bl\u00e4st mit konstanten 13 \u2013 14 einen tollen am Wind Kurs! Wir erfreuen uns ab dem pr\u00e4chtigen Wetter, den Sonnenstrahlen und der tollen Landschaft, als el Capitano irgendwann realisiert, dass er bei seiner Berechnung wohl \u201eetwas\u201c danebenlag\u2026. Unterdessen ist es bereits 15.30 Uhr und Sassnitz noch mindestens 2 Stunden entfernt! Wir schlucken zweimal leer, j\u00e4nu da m\u00fcssen wir jetzt durch.<br \/>\nMit steten 7,9 bis 8,3 Knoten schiessen wir, unterdessen auf einem Halbwindkurs, auf den Hafen von Sassnitz zu. Kurz vor der Einfahrt bergen wir die Segel. Der Wind hat aufgrund des Kap-D\u00fcseneffekts kr\u00e4ftig aufgefrischt (23!!) und wir m\u00fcssen anlegen. Bereiten uns gr\u00fcndlich vor und fahren langsam durch den grossen Hafen. Alle Boote liegen l\u00e4ngsseits der Hafenmole \u2013 also schliessen wir uns zuhinterst an. Das Man\u00f6ver klappt hervorragend! Wir vert\u00e4uen die Lightning, \u00fcberpr\u00fcfen gr\u00fcndlich Sitz und Halterung der Fender und Leinen. Beim nachrechnen realisieren wir, dass wir heute\u00a0knapp 45\u00a0Seemeilen!! absolviert haben. Unterdessen ist es kurz vor 20 Uhr und wir kehren hungrig im direkt am Wasser gelegenen \u201eGastmahl des Meeres\u201c ein. Ich k\u00f6nnte mich glatt durch die Karte dieses urigen Restaurants essen \u2013 so viele gluschtige Angebote. W\u00e4hle eine tomatisierte Fischsuppe, nennt sich Fischsoljanka \u2013 Dani eine friesische Muschelsuppe. Zum Hauptgang gibt\u2019s gebratenen Zander und einen Sprottenteller. Alles super fein, aber zu grosse Portionen. Zur\u00fcck an Bord kriechen wir sofort unter die Decken, sind Beide hundem\u00fcde.<\/p>\n<p><strong>21. Mai 2012 von Sassnitz nach Lohme &#8211; 15,3 sm<\/strong><br \/>\nVor der Weiterfahrt Richtung Lohme gehen wir Lebensmittel bunkern \u2013 der K\u00fchlschrank ist noch immer g\u00e4hnend leer. Der anschliessende Rundgang durch den Ort kann uns nicht begeistern. Kurz nach Mittag legt el Capitano vorbildlich ab und wir fahren raus. Draussen tobt der Wind und die Wellen t\u00fcrmen sich unangenehm. Wir bekommen von der sch\u00f6nen Kreidek\u00fcste leider \u00fcberhaupt nichts mit. Als wir aber oben auf der H\u00f6he des Jasmund-Nationalparks das Kap umrunden, ist der Wind weg \u2013 so unvermittelt, als h\u00e4tte jemand den Schalter gedreht. Es hilft nichts, die verbleibenden 8 Seemeilen m\u00fcssen wir motoren und das alles bei Wellen von 1.5 Meter! Mein Magen schl\u00e4gt Kapriolen. Endlich ist der kleine Naturhafen von Lohme in Sicht und Dani macht sich ans Einlaufen, keine leichte Angelegenheit bei diesen Bedingungen. El Capitano w\u00e4hlt gleich den ersten freien Platz aus und dann geht irgendwie alles schief. Die alten Bootseigner des Nachbarbootes helfen zwar, f\u00fchren sich aber unm\u00f6glich auf. Als mir der Bootseigner aber auf die Hand schl\u00e4gt, weil er meint ich wolle ihm seine Bootsreeling abbrechen, vergesse ich meine Kinderstube und die guten Manieren. Giesse verbal Schimpf, Schande und manches Schimpfwort \u00fcber Herr und Frau Troll aus. Irgendwann bekommen wir dank el Capitano das Boot in die \u201eParkl\u00fccke\u201c und die Situation entspannt sich. Die beiden Waldschrate plagt wohl ein schlechtes Gewissen und sie behandeln uns zuckers\u00fcss und helfen mit guten Tipps zu Lohme und der Region.<br \/>\nNach dem Bezahlen beim Hafenmeister und dem ordern von frischen Br\u00f6tchen f\u00fcr den darauffolgenden Morgen machen wir uns auf den steilen Aufstieg ins Dorf, kehren f\u00fcr das Abendessen im Hotel-Restaurant \u201eam Meer\u201c ein. Leckere K\u00fcche, aber oh Schreck \u2013 die nehmen keine Kreditkarte!?! Wo sind wir denn da gelandet? Dani klaubt seine letzten Euros aus der Geldb\u00f6rse, als uns die zweite Hiobsbotschaft trifft: Lohme hat keine Bank und keinen Bankomaten!?! Na toll! Eigentlich wollten wir den morgigen segelfreien Tag f\u00fcr den Besuch des Unesco-Weltkulturerbes K\u00f6nigsstuhl verwenden. Jetzt bleibt uns nichts anderes \u00fcbrig, als auch noch bis nach Sassnitz laufen und dort Geld zu beziehen\u2026..<\/p>\n<p><strong>22. Mai 2012 in Lohme<\/strong><br \/>\nWir haben in der Achterkaj\u00fcte schlecht geschlafen, denn w\u00e4hrend der Nacht frischte der Wind auf, es klopfte \u2013 krachte und \u00e4chzte pausenlos. Nichts desto trotz\u00a0ziehen wir nach dem Fr\u00fchst\u00fcck unsere Wanderschuhe an und laufen durch einen wundersch\u00f6nen Buchenwald auf herrlich weichem Waldboden die 4 Km bis zum K\u00f6nigsstuhl. Der Eintritt in das Nationalparkzentrum kostet 7.50 Euro\/Person und klar kann per KK bezahlt werden\u2026.Wir nehmen am sehr interessanten Rundgang zur Entstehung der Kreidek\u00fcste teil. Nach einem Besuch auf der Aussichtsplattform\u00a0geht\u2019s noch einmal rund 8 Km auf dem Wanderweg (Hochuferweg) nach Sassnitz. Bei der Busstation sitzen doch tats\u00e4chlich Herr und Frau Troll auf der Bank\u2026 Um 13.30 Uhr treffen wir in Sassnitz ein, pl\u00fcndern den Bankomaten, kaufen beim Schiffsausr\u00fcster ein Flickband f\u00fcr den gestrigen \u201eParkschaden\u201c (haben mit der Bordwand den Metallpoller gek\u00fcsst), genehmigen uns zwei wohlverdiente Fischbr\u00f6tchen direkt vom R\u00e4ucherschiff und lassen uns in der \u00e4ltesten Drogerie von R\u00fcgen die Vorz\u00fcge der Heilkreide erkl\u00e4ren. Mit dem Bus geht\u2019s um 15.20 zur\u00fcck nach Lohme. Geniessen ein feines Nachtessen in einem Fischrestaurant, z\u00fcgeln an Bord unsere Bettdecken in die ruhigere Bugkaj\u00fcte und schl\u00fcpfen danach sofort in die Federn, denn morgen wollen wir fr\u00fch weiter.<\/p>\n<p><strong>23. Mai 2012 von Lohme nach Vitte &#8211; 37,0 sm<\/strong><br \/>\nNach einer Dusche und nur einem Jogurt (sch\u00f6n bl\u00f6d!) zum Fr\u00fchst\u00fcck werfe ich mir sicherheitshalber eine Tablette ein, denn was da vor der Hafenmole tobt, sieht nicht magenfreundlich aus\u2026.<br \/>\nDas Ablegeman\u00f6ver klappt trotz kr\u00e4ftigem Wind hervorragend, Bravo el Capitano!<br \/>\nBeim versorgen der Leinen und der Fender werde ich von einer hohen Welle gegen den Deckel der offenen Backskiste geschleudert \u2013 die Finger der rechten Hand schmerzen f\u00fcrchterlich, hoffentlich ist nichts gebrochen. Schon nach k\u00fcrzester Zeit ist mir trotz Tablette hundeelend, die Wellen von 1.5 Meter setzen mir b\u00f6s zu. Mit bis zu 8,4 Knoten Fahrt, trotz zweitem Reff und nicht ganz offenem Vorsegel, rasen wir Richtung Kap Arkona. Ich hoffe inst\u00e4ndig, dass es mir nicht noch elender wird. Die 8 Seemeilen dem Kap entlang sind h\u00f6llisch, zum Teil t\u00fcrmen sich die Wellen richtig hoch auf. Ich kann mich etwas hinlegen und schlafe sofort ein. El Capitano steuert das Boot bis zur Bucht an der Nordspitze von Hiddensee. Dort entspannt sich die Situation und mir geht\u2019s wieder ganz leidlich. Was f\u00fcr eine Erleichterung, den Leuchtturm von Dornbusch zu sehen. F\u00fcr die Fahrt unter Motor entlang der Ostk\u00fcste von Hiddensee \u00fcbernehme ich das Steuer. Durch zum Teil sehr niedriges Fahrwasser laufen wir bei sch\u00f6nsten Bedingungen im Yachthafen von Vitte auf Hiddensee ein. Das Anlegen klappt gut, jedoch fehlt mir aufgrund der Schmerzen und Schwellung in der rechten Hand die Kraft, das Segelschiff richtig festzumachen. Drei nette Polinnen vom Nachbarschiff eilen uns zu Hilfe. Eben ist unsere Lightning gut vertaut, da taucht ein weiteres Segelschiff im Hafen auf dessen Skipper schon von weitem um Hilfe und Unterst\u00fctzung ruft. Sein Motor ist defekt und springt nicht an! Sofort sind diverse M\u00e4nner zur Stelle, mit Ach und Krach und vereinten Kr\u00e4ften schaffen es Alle das Schiff des v\u00f6llig \u00fcberforderten Kapit\u00e4ns festzumachen. Ein herbeigerufener Taucher (iiiii 10 Grad kaltes Ostseewasser) birgt nach kurzer Zeit den Grund der Panne \u2013 Fischernetzteile, die sich in der Motorwelle verfangen haben. Zum Gl\u00fcck ist uns das nicht passiert!<br \/>\nWir beschliessen, etwas l\u00e4nger auf der Insel zu bleiben und bezahlen beim Hafenmeister die Liegegeb\u00fchr f\u00fcr zwei Tage. Zu Fuss geht\u2019s anschliessend \u00fcber den Damm zum F\u00e4hrhafen von Vitte. Mieten uns zwei Farr\u00e4der, denn Hiddensee ist autofrei \u2013 man geht entweder zu Fuss, per Bike oder reitet. Gleich neben dem Fahrradverleih l\u00e4dt ein Fischrestaurant zum bleiben ein &#8211; unsere M\u00e4gen knurren, also lassen wir uns nieder. El Capitano ordert Hechtleber (mundet ihm) \u2013 ich entscheide mich f\u00fcr Zanderb\u00e4ckchen (mundet weniger). Im Souvenierladen lacht mich eine rot-weiss gestreifte M\u00fctze an. Da der Skipper mein Cap zwei Tagen zuvor im Meer versenkt hat, erstehe ich die M\u00fctze. Bei Edeka decken wir uns noch mit Fr\u00fchst\u00fccksutensilien f\u00fcr die kommenden Tage ein und radeln dann zur\u00fcck zu unserem Boot. Nach dem Gute-Nacht-Kaffee l\u00f6schen wir zeitig die Lichter.<\/p>\n<p><strong>24. Mai 2012 in Vitte<\/strong><br \/>\nGeniessen bei herrlichem Sommerwetter ein ausgiebiges Fr\u00fchst\u00fcck. Dani meint, meine geschwollene Hand geh\u00f6rt zu einem Arzt \u2013 obs auf Hiddensee \u00fcberhaupt einen Doktor gibt? Es gibt einen, dessen Praxis zuf\u00e4lligerweise auch noch in Vitte liegt. So radeln wir also hin, ans S\u00fcderende des Ortes. Nach dem umfangreichen B\u00fcrokram stellt der Doktor die Diagnose, zum Gl\u00fcck nur eine Prellung und Stauchung. Die Medikamente k\u00f6nnen wir allerdings erst anderntags ab 10 Uhr bei der Medikamenten-Ausgabestelle abholen \u2013 alle nicht vorr\u00e4tigen Medis kommen n\u00e4mlich mit der F\u00e4hre von R\u00fcgen. Anschliessend radeln wir \u00fcber den Damm nordw\u00e4rts, der Weiler \u201eKloster\u201c ist unser Ziel. Was f\u00fcr ein zauberhafter, ruhiger Ort, aber nur so lange, bis die vielen Rentnergruppen einfallen! Nehmen Reissaus und \u201efl\u00fcchten\u201c uns ins Haus des Literatur-Nobelpreistr\u00e4gers Gerhard Hauptmann, das man besichtigen kann. Laufen im Anschluss ca. 1 Stunde dem Steinstrand entlang Richtung Dornbusch. Steil geht\u2019s dann auf unz\u00e4hligen Treppenstufen hinauf. Eine grandiose Aussicht entsch\u00e4digt f\u00fcr die Schinderei. In der Klause nehmen wir eine kleine Zwischenverpflegung ein und schauen uns das ehemalige Haus des Wetterfrosches J\u00f6rg Kachelmann an. Von dort aus sendete er seine legend\u00e4ren vor-Ort-Wetterprognosen. Laufen zum Leuchtturm und erklimmen die 82 Stufen. Eine einmalige Rundum-Fernsicht bietet sich. Zur\u00fcck in Kloster schwingen wir uns wieder auf unsere Drahtesel und radeln zur\u00fcck Richtung Vitte. Machen auf der Westseite der Insel Halt und geniessen am Sandstrand die Sonnenstrahlen. Es ist Ende Mai und ich grabe meine nackten F\u00fcsse in den Sand! Sehr gew\u00f6hnungsbed\u00fcrftig bis zuweilen peinlich empfinden wir die FKK-Sonnenden, die ihre Nacktheit sehr offensiv zur Schau stellen.<br \/>\nBringen kurz vor 18 Uhr unsere Fahrr\u00e4der zur\u00fcck und laufen zum Schiff. Verquasseln uns da mit unseren Schiffsnachbarn, dem Hafenmeister von Greifswald-Wieck. So kommen wir erst nach acht Uhr zum Nachtessen. El Capitano ordert im Sanddorn-Eck eine Terrine Fischsoljanka und ich eine scharfe H\u00e4hnchen-Nudel-Pfanne. Schmeckt alles sehr lecker. Um 22 Uhr sind wir in den Federn. Am liebsten w\u00fcrde ich auf Hiddensee bleiben \u2013 diese Insel ist einfach ein Bijou.<\/p>\n<p><strong>25. Mai 2012\u00a0von Vitte nach Stralsund &#8211; 35,4 sm<\/strong><br \/>\nNach der Morgendusche und dem Fr\u00fchst\u00fcck laufen wir ans S\u00fcderende zur Medikamentenausgabe. Bezahlen die Creme und die Schmerzmittel und sind bereits kurz nach 10 Uhr wieder zur\u00fcck an Bord. Bereiten alles zum ablegen vor, verabschieden uns von den Schiffsnachbarn und laufen aus. Bis auf ein laues L\u00fcftchen von Wind leider keine Spur, er l\u00e4sst uns v\u00f6llig im Stich. So d\u00fcmpeln wir mehr schlecht als recht dahin. Vor zwei Tagen dermassen Wind und abenteuerliche Bedingungen und heute das totale Gegenteil \u2013 tja, auch das geh\u00f6rt zum Segeln.<br \/>\nPraktisch am Ende von Hiddensee, auf der H\u00f6he von Neustadt bergen wir die Segel, starten den Motor und reihen uns im Fahrwasser mit Ziel Stralsund ein. In einem wahren Zick-Zack-Kurs werden wir durch die grosse Bucht vor der Hansestadt gelotst. Gef\u00e4llt uns gar nicht, so unter Motor \u2013 die Ortskundigen mit niedrigen Kielen fahren alle unter Segel, wir getrauen uns das mit unserem 1.75 Meter tiefen Kiel nicht. Gefallen kann uns hingegen die Silhouette von Stralsund. Leider f\u00e4llt genau mit unserer Ankunft die \u00d6ffnung der Eisenbahnbr\u00fccke zusammen. So ergiesst sich ein wahrer Pulk von Seglern in die Marina, alle auf der Suche nach einem Liegeplatz. El Capitano kurvt etwas gereizt etwa viermal durch die Reihen. Irgendwann entdeckt er dann doch noch einen genehmen Platz, der aber mit einem roten Besetzt-Schild gekennzeichnet ist. Das ignoriert Monsieur \u2013 Notfalls k\u00f6nnen wir einfach einen Platz nach unten \u201erutschen\u201c. Wir erledigen die Anmeldeformalit\u00e4ten und suchen uns dann ein Restaurant, denn der Magen knurrt. Finden im Restaurant Steuermann einen Tisch und essen lecker Fisch. Fallen anschliessend todm\u00fcde in die Federn. Uns schr\u00e4g gegen\u00fcber liegt ein kleineres Segelboot mit M\u00e4nnern, die vom Aussehen her an R\u00fcbezahl erinnern. Einer hat uns schon beim Anlegen geholfen. Das Boot f\u00e4hrt unter norwegischer Flagge, die M\u00e4nner stellten sich als D\u00e4nen vor, sprechen aber russisch\u2026 Irgendwann in der tiefen Nacht werden wir durch lautes Reden und dann h\u00f6llischen Krach geweckt, kurz darauf knallts direkt bei unserem Boot und wir h\u00f6ren Wasser spritzen. Dani geht sofort mit der Taschenlampe nachschauen. Der ungepflegte Waldschrat hat beim telefonieren scheinbar das Ende des Steges \u00fcbersehen und ist direkt neben unserem Schiff ins eiskalte Wasser gefallen. Kann sich aber selbst helfen und aus dem Wasser steigen\u2026<\/p>\n<p><strong>26. Mai 2012 in Stralsund<\/strong><br \/>\nHafentag &#8211; entsprechend gr\u00f6sser f\u00e4llt das Fr\u00fchst\u00fcck aus. Bevor wir uns zur Stadterkundung aufmachen, werfen wir die dreckige W\u00e4sche in die Maschine der Marina.<br \/>\nVon n\u00e4herem betrachtet gef\u00e4llt uns die Stadt nicht mehr so gut \u2013 zu zusammengew\u00fcrfelt und unpassend wirken die diversen Baustile und Geb\u00e4ude, schade.<br \/>\nBesichtigen das Rathaus und die St. Nikolaikirche. Spannend, die unglaublich grosse Holzorgel. Bei Peek + Cloppenburg erstehen wir f\u00fcr el Capitano eine sehr schicke, blaue Stoffhose mit passendem G\u00fcrtel. Er hat sich seit ewigen Zeiten gegen eine solche Hose gewehrt \u2013 jetzt hat er Freude daran (zeigen kann er das nat\u00fcrlich nicht!). Ich erstehe mir ein paar Shorts, denn es ist unterdessen so warm wie im Hochsommer und ich habe nur warme Klamotten dabei.<br \/>\nDer Hafenmeister hat uns auf Nachfrage das Fischrestaurant \u201ezur Kogge\u201c empfohlen, um 19 Uhr sind wir dort und werden nicht entt\u00e4uscht. Preis\/Leistung ist absolut 1A! Da wir morgen weiter wollen, gehen wir bereits um 22 Uhr ins Bett.<\/p>\n<p><strong>27. Mai 2012 von Stralsund nach Seedorf &#8211; 34,7 sm<\/strong><br \/>\nFr\u00fch sind wir wach, eigentlich haben wir nie richtig tief geschlafen. Denn die Disco gleich am Hafen hatte die ganze Nacht Hochbetrieb und entsprechend laut gings zu und her. Irgendwann am Morgen springt sogar einer f\u00fcdliblutt ins Wasser. Wir wollten eh um 8.20 Uhr durch die Schleuse (diese \u00f6ffnet nur dreimal pro Tag), also schnell unter die Dusche und dann ans Fr\u00fchst\u00fcck. Machen unsere Lightning abmarschbereit und besprechen das Ablegeman\u00f6ver. Inzwischen wissen wir genau, das A + O ist, die Man\u00f6ver in Ruhe durchzuf\u00fchren. Entsprechend gut klappts unterdessen. Um 8.10 Uhr legen wir ab und steuern unter der riesigen R\u00fcgendammbr\u00fccke auf die noch geschlossene Eisenbahnbr\u00fccke zu. Fast p\u00fcnktlich geht die Br\u00fccke auf und die Durchfahrtslichter schalten auf gr\u00fcn. Knapp 20 Seemeilen fahren wir unter Motor den fluss\u00e4hnlichen Kanal Richtung Greifswalder Bodden \u2013 gef\u00e4llt uns zwar \u00fcberhaupt nicht, ist aber nicht zu \u00e4ndern.<br \/>\nDann endlich k\u00f6nnen wir die Segel hissen und bei guten Winden schiessen wir mit bis zu 7 Knoten Richtung Seedorf, unserem n\u00e4chsten Ziel. Bereits mehrfach wurde uns dieser Hafen von anderen Seglern empfohlen. So laufen wir bei herrlichen Bedingungen kurz vor 15.30 Uhr in diesen s\u00fcssen Hafen ein. Es ist Pfingstsonntag und entsprechend rappelvoll ist es. Von einem angelegten Boot ruft uns ein Junge zu: \u201ealles voll oder rot belegt\u201c. Oh je, also nebst der Suche nach einem freien Platz auch noch auf die entsprechenden Schilder achten. Vor uns ist schon ein gr\u00f6sserer Segler auf der Suche nach einer Liegem\u00f6glichkeit, als ich einen freien Platz ersp\u00e4he. Kurze Nachfrage bei den Segelnachbarn, dann legen wir mit deren Mithilfe problemlos an. Der \u00e4ltere der m\u00e4nnlichen Segler ist ein typischer Norddeutscher, grummelig und kratzb\u00fcrstig! Sein \u201each herrjeh, jetzt auch noch Schweizer\u201c fordert meine Schlagfertigkeit so richtig heraus und so gibt kurz darauf ein lustiger Spruch eineinen Gegenspruch. Als ich anschliessend vom Umziehen unter Deck wieder nach oben komme, schneidet die Frau eben eine Torte an und schenkt sich und ihren M\u00e4nnern heissen Kaffee ein. Ich denke gerade noch, hoffentlich sieht das mein Skipper das Schleckmaul\u00a0nicht \u2013 da taucht er auch schon aus der Luke auf. Man sieht f\u00f6rmlich, wie ihm das Wasser im Mund zusammenl\u00e4uft.<br \/>\nWas dann passiert, h\u00e4tte ich nicht gedacht! Der \u00e4ltere Segelnachbar reicht zwei Tortenst\u00fccke r\u00fcber mit den Worten \u201eein St\u00fcck f\u00fcr den Skipper und eins f\u00fcr seine Frau, frischer Kaffee kommt auch gleich &#8211; keine Widerrede!\u201c. Mit so etwas haben wir nie gerechnet, sind baff und den Boelkes sehr dankbar f\u00fcr die St\u00e4rkung. Innert k\u00fcrzester Zeit quasseln wir \u00fcber unser und ihre Leben, Arbeit und Hobbies. Frau Boelke organisiert Prospekte, Pl\u00e4ne und Unterlagen der Region, wir werden richtig umsorgt!<br \/>\nMelden uns anschliessend bei Monique, der Hafenmeisterin des Forellenstegs f\u00fcr zwei N\u00e4chte an und mieten Fahrr\u00e4der f\u00fcrs erkunden der Region. Spazieren anschliessend die etwa 400 Meter zum Restaurant drei Linden. Sitzen noch um 20 Uhr draussen an der Sonne und geniessen ein feines Fisch-Znacht.<\/p>\n<p><strong>28. Mai 2012 in Seedorf<\/strong><br \/>\nHafentag! Die Sonne weckt uns \u2013 wir haben viel und vor allem herrlich geschlafen. Fr\u00fchst\u00fccken an Bord mit frischen Br\u00f6tchen vom B\u00e4cker. Anschliessend schwingen wir uns auf unsere quitschorangen Fahrr\u00e4der, diese haben immerhin 7 G\u00e4nge (auf Vitte warens noch 3-G\u00e4nger). Fahren durch sch\u00f6ne Landschaften auf mehr oder weniger guten Radwegen \/ Strassen bis nach Moritzdorf. Dort lassen wir uns und unsere Bikes von einer der kleinsten F\u00e4hren Deutschlands \u00fcbersetzen. Es sind nur ein paar Meter, die der F\u00e4hrmann mit dem Ruderboot zu bew\u00e4ltigen hat,\u00a0zum Preis von 1 Euro pro Person und Fahrrad. Am anderen Ufer radeln wir weiter ins Ostseebad G\u00f6hren. Am dortigen Bahnhof steigen wir um in den rasenden Roland, unsere Bikes\u00a0fahren wir im Anh\u00e4ngerwagen mit. Die alte Lokomotive dampft m\u00e4chtig, besonders wenn es aufw\u00e4rts geht, st\u00f6sst sie pechschwarze Dampfwolken aus. Bei jedem Bahn\u00fcbergang pfeift die Lok und \u00dcberg\u00e4nge gibt es eine ganze Menge auf der Strecke nach Bienz. Es ist erlaubt, bei voller Fahrt draussen auf der Plattform zu stehen \u2013 w\u00e4hrend der Fahrt Blumen zu pfl\u00fccken hingegen verboten. Im Ostseebad Bienz angekommen holen wir unsere Bikes und radeln Richtung Strand und Seebr\u00fccke. Es ist Pfingsmontag und entsprechend voll sind die Cafes und Restaurant. Bienz ist zwar eher mond\u00e4n, aber wenigstens von einheitlicher Architektur und identischem Weiss. Einfach unglaublich ist das Wetter. Praktisch alle Strandk\u00f6rbe sind besetzt, der Strand ist voll mit sonnenden Familien und einige geniessen doch tats\u00e4chlich ein Bad in der Ostsee! Wir laufen der Strandpromenade entlang, el Capitano st\u00e4rkt sich unterwegs mit italienischem Eis. Er will sich unbedingt noch ein Bild von Prora machen, also nehmen wir auch noch diese 8 Km unter die R\u00e4der. Ich empfinde diese Bauten aus der Nazizeit als schrecklich! Unglaublich, dass man so etwas zwar unter Schutz stellt \u2013 aber vergammeln l\u00e4sst. Keine Scheibe ist mehr ganz und praktisch jedes der Geb\u00e4ude versprayt. Wundersch\u00f6n dagegen ist der Strandabschnitt vor dem Baukoloss. Fahren anschliessend zum Jagdschloss Granitz. Das Geb\u00e4ude interessiert uns nicht gross, aber daf\u00fcr der Turm, der sich genau in der Mitte des Schlosses erhebt. Denn die offene Wendeltreppe die sich im Innern des Turmes den W\u00e4nden nach aufw\u00e4rts windet, ist nur etwas f\u00fcr Mutige und Schwindelfreie! Der Ausblick oben auf der Zinne ist aller M\u00fchsal wert.<br \/>\n\u00dcber Stock und Stein fahren wir anschliessend zur\u00fcck zum Schiff. Nach einer Dusche kehren wir noch einmal in den drei Linden ein, schmeckt uns wieder vorz\u00fcglich. Erfahren dabei von einem deutschen Paar, dass die CH-Nationalmannschat die deutsche Nationalelf mit 5:3 vom Platz gefegt hat. Da schmeckt das Bier noch mal so gut.<\/p>\n<p><strong>29. Mai 2012 in Seedorf<\/strong><br \/>\nNach dem Fr\u00fchst\u00fcck radeln wir abermals Richtung Moritzdorf \u2013 biegen dann aber kurz davor Richtung Sellin ab. Leider ist das Wetter nicht mehr so toll, es ist merklich k\u00fchler geworden und der Himmel hat sich zugezogen. Im Ostseebad angekommen geniessen wir noch trocken die Aussicht auf die bekannte Landungsbr\u00fccke, leider ist das Restaurant einger\u00fcstet. Das Viersternhotel Bernstein bietet ein Day-SPA und Massagen an \u2013 vielleicht w\u00e4re das etwas f\u00fcr meinen schmerzenden R\u00fccken? Ich bekomme um 13.10 einen Termin bei der Physiotherapeutin. Bis dahin wollen wir uns ein wenig in Sellin umschauen, aber leider\u00a0hat jetzt\u00a0Regen eingesetzt und der Schirm ist ungl\u00fccklicherweise auf dem Schiff geblieben\u2026<br \/>\nDie Massage bei Frau Kotschnig tut gut und\u00a0wir radeln eine Stunde sp\u00e4ter weiter bis zum letzten der Ostseeb\u00e4der, nach Baabe. Geniessen dort ein Fischbr\u00f6tchen, bevor wir den Heimweg antreten.<br \/>\nLeider funktioniert der Heizstrahler auf der Lightning nicht, umso dankbarer bin ich jetzt f\u00fcr die w\u00e4rmende Merino-Unterw\u00e4sche. Das Nachtessen nehmen wir im Fischkopp ein, einem Restaurant nur einen Steinwurf vom Forellensteg entfernt. Anschliessend rufen wir die verschiedenen Wetterberichte ab \u2013 alle verheissen nichts Gutes. Kr\u00e4ftige St\u00fcrme und schlechtes Wetter werden vorausgesagt. Ab in die Wurmb\u00fcx.<\/p>\n<p><strong>30. Mai 2012 von Seedorf nach Lauterbach &#8211; 15,8 sm<\/strong><br \/>\nLeider zeigt sich das Wetter von seiner unfreundlicheren Seite, die Temperaturen sind gefallen und mir f\u00e4llt es direkt schwer unter der warmen Decke hervor zu kriechen. Aber die Aussicht auf einen heissen, starken Kaffee siegt dann doch. Schnell unter die Dusche, fluchend ab dem verhassten Duschvorhang, der sich immer um meine Beine schlingen will, droben im gr\u00fcnen Container an der Strasse. Nach einem kurzen Fr\u00fchst\u00fcck checken wir noch einmal die Wetterdaten und beschliessen dann, gleich loszufahren. Denn die Prognosen f\u00fcr den Nachmittag sind eher d\u00fcster wie auch der Himmel. Einzig Richtung Greifswalder Bodden lockert die Bew\u00f6lkung etwas auf und dorthin wollen wir ja. Ziehen sicherheitshalber die warmen Hosen und Jacken an und legen kurz nach 9 Uhr bereits ab. Es dauert keine Stunde und es giesst aus vollen K\u00fcbeln, ich kann zeitweise kaum etwas sehen am Steuer. Wenigstens der Wind ist uns gut gesonnen und treibt uns kr\u00e4ftig in die richtige Richtung. Zum Gl\u00fcck l\u00e4sst irgendwann der Regen nach und so laufen wir kurz vor 14 Uhr in den Yachthafen \u201eim Jaich\u201c in Lauterbach ein \u2013 der Kreis schliesst sich! El Capitano entscheidet sich dieses Mal f\u00fcr den Platz 29 wieder Sektor A, das Anlegeman\u00f6ver klappt einwandfrei. Das Hafenb\u00fcro \u00f6ffnet leider erst um 16 Uhr, also laufen wir r\u00fcber zum Stadthafen und genehmigen uns auf dem R\u00e4ucherschiff Bertha frische Fischbr\u00f6tchen und ein Pils. Zur\u00fcck in der Marina erledigen wir die Anmeldung und werfen die dreckige W\u00e4sche in die Maschine. Laufen bei wieder sch\u00f6nem Wetter rund um den See und hinauf bis zum grossen, weissen Goor-B\u00e4derhaus. Den Captain gel\u00fcstet es nach einem St\u00fcck frischer R\u00fcgener Torte; Sanddorn-Buttercr\u00e8me mit mindestens 10000 Kalorien. Das Abendessen nehmen wir beim Stadthafen ein \u2013 solide, gute Fischk\u00fcche. Nach dem obligaten Kaffee an Bord checken wir die Wetterdaten \u2013 autsch, da kommt am Freitag Unangenehmes auf die Region zu. Gut, dass wir bereits am Donnerstag zur\u00fcck in Greifswald sein werden.<\/p>\n<p><strong>31. Mai 2012 von Lauterbach nach Greifswald &#8211; 22,9 sm<\/strong><br \/>\nWir haben lang und gut geschlafen. Der prognostizierte Sturm in der Nacht blieb v\u00f6llig aus und auch jetzt am Morgen schauen Wasser und Himmel ganz friedlich aus. Holen uns beim Hafenmeister die georderten Br\u00f6tchen und fr\u00fchst\u00fccken. Um 9 Uhr heisst es Leinen los \u2013 die Lightning jagt mit 2 Reffs auf einem Halbwindkurs mit bis zu 7 Knoten heimw\u00e4rts. Der Wind aber ist tricky, starke B\u00f6en wechseln sich mit Fastflauten ab. Kurz vor Wieck bergen wir um kurz vor 12 Uhr die Segel, die restliche Strecke bis zur Br\u00fccke muss motort werden. Die Br\u00fccken\u00f6ffnungszeit ist um 13 Uhr, daher legt el Capitano drei Zacken zu und die Rechnung geht astrein auf! Ein \u00fcberfahrenes Rotlicht und 55 Minuten sp\u00e4ter k\u00f6nnen wir ohne anlegen zu m\u00fcssen die ge\u00f6ffnete Br\u00fccke passieren. La Capitana f\u00e4hrt bis zur Einfahrt Greifswald Marina. Zuerst geht\u2019s zur Tankstelle, Daniel legt die Lightning prima seitw\u00e4rts an. Ich springe mit dem Seil raus und lege es um den Poller. Alles ginge\u00a0viel einfacher, wenn der Skipper den R\u00fcckw\u00e4rtsgang rausnehmen w\u00fcrde, anstatt seinen schwer ackernden Knecht anzufeuern! Nach dem Tanken fahren wir wieder einige Meter aufw\u00e4rts zum Liegeplatz unseres Bootes. Uns wird erst jetzt bewusst, wie unm\u00f6glich gross die Boxe f\u00fcr unsere kleine Lightning ist. Zum Gl\u00fcck sind diese Poller mit Kunststoff umwickelt\u2026. Die Heckleinen kriegen wir problemlos ran, aber dann hackt es gewaltig und das Segelschiff h\u00e4ngt v\u00f6llig schr\u00e4g in der L\u00fccke. Irgendwie schaffen wir es aber doch noch, auch die beiden Bugleinen zu befestigen \u2013 die Lightning ist parkiert! Dieser erfolgreiche Kraftakt schreit nach einer Belohnung, nat\u00fcrlich in Form eines leckeren Fischbr\u00f6tchens an Bord eines der R\u00e4ucherschiffe! Gest\u00e4rkt spazieren wir noch etwas durch Greifswald und kehren dann an Bord des Segelbootes zur\u00fcck. Unser letztes Abendessen geniessen wir an Bord der \u201eSchwalbe II\u201c, einem R\u00e4ucherschiff \u2013 schmeckt total lecker. Kriechen anschliessend ein letztes Mal in unsere Wurmb\u00fcx.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">ngg_shortcode_0_placeholder<\/p>\n<p><strong>1. Juni 2012\u00a0zur\u00fcck in Greifswald<\/strong><br \/>\nW\u00e4hrend den Nachtstunden hat\u2018s kr\u00e4ftig geregnet, der aber bis zum Morgen nachgelassen hat. Allerdings bl\u00e4st ein strammer Wind. Wir packen unsere Sachen zusammen und geniessen das letzte Fr\u00fchst\u00fcck an Bord, da naht schon der Bootsmann des Yachtvercharters zur Abnahme. F\u00fcr die Schadensfestsetzung kommt der Chef, Herr Berger dazu. Sein Voranschlag f\u00fcr die Instandsetzung sind 4 Stunden Arbeit \u2013 daf\u00fcr und f\u00fcr das ben\u00f6tigte Material berechnet er Euro 150.00!!!! Wir schauen uns mit grossen Augen an \u2013 unglaublich, wir haben mit einem Vielfachen der Kosten gerechnet.<br \/>\nMario Berger f\u00e4hrt uns anschliessend pers\u00f6nlich zum Bahnhof, wir erreichen dank der speditiven Abwicklung bereits den Regionalexpress um 10.35 Uhr mit Ziel Berliner Hauptbahnhof.<\/p>\n<p><strong>Statistik:<\/strong>\u00a0229,2 zur\u00fcckgelegte Seemeilen, wovon\u00a064,3 Seemeilen unter Motor. Der Motor lief in den zwei\u00a0Wochen w\u00e4hrend insgesamt 46,4 Stunden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tschudins auf R\u00fcgen und Hiddensee &#8211; mutig von Martina 18. Mai 2012 Anreise nach Greifswald Bereits um 4 Uhr in der Fr\u00fch reisst uns der Wecker mitten aus dem Tiefschlaf und dem warmen, weichen Bett. Denn schon um 6.25 Uhr startet unser Air-Berlin-Flieger mit Ziel Berlin. 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